Was ist passiert? Warum gibt es keine Updates?
Die Familien wissen es. Wozu also noch hier niederschreiben? Es darf sonst niemand wissen.
Australien ist ein schoenes Land und wundervoll mit dem Auto zu befahren. Es gibt einiges zu sehen was wir nicht gesehen haben. Aber wir sahen Kaengurus, kleine, grosse...
Warum ist das alles so geheim?
Die Familien wissen es.
Warum dieser seltsame Blogeintrag? Damit die zahlreichen Leser wissen, warum da nichts mehr kommt. Weil es geheim ist und bald gelueftet wird.
Donnerstag, 26. März 2009
Donnerstag, 5. März 2009
Money
Fünf Tage die Woche jeweils acht Stunden auf der Weinplantage Netze aufhängen, Netze festknipsen, Schimmel suchen und wegschneiden, Netze abknipsen, Netze abhängen, Schimmel suchen und wegschneiden, auf Reifung wartend.
Am Wochenende Apartments putzen, Betten machen, sauber sein.
Sentimental stelle ich fest, dass es nur noch acht Wochen sind. Die Zeit rennt. Mit prall gefüllten Wochen um so mehr...
Am Wochenende Apartments putzen, Betten machen, sauber sein.
Sentimental stelle ich fest, dass es nur noch acht Wochen sind. Die Zeit rennt. Mit prall gefüllten Wochen um so mehr...
Mittwoch, 18. Februar 2009
Wandering
Ein kleines Dorf, ca. 200 km von Perth entfernt, wird unser neues Zuhause. Für fünf Tage. Es ist der Job, auf den wir Wochenlang gewartet haben, der uns hierher führt. Auf dem Ortseingangsschild wird eine Einwohnerzahl von 460 Menschen gezählt, gesichtet wurden bislang drei. Es ist fast nichts in diesem Ort. Keine Tankstelle, nichts zum Einkaufen, ein einziger Pub, eine Post, ein "Telecommunication Centre" mit Internet für 3 $ die Stunde (welches wir nutzen, da unser UMTS-Stick reines Nichts empfängt), ein paar Wohnhäuser. Dafür mächtig große Spinnen und Ameisen.
Unser Job: Trauben pflücken auf einer Plantage. Es macht Spaß. Die Trauben sind mächtig süß, aber winzig. Pro Eimer erhalten wir eine Gage von 4,50 $. Aufgrund der diesjährigen andauernden Trockenheit ist es mühselig die Eimer zu füllen. Zwei pro Stunde vielleicht. Arbeiten tun wir nur wenige Stunden, aufgrund der Hitze. Der Tageslohn ist also mehr als mager. Außerdem finden wir heraus: In der Jobbeschreibung gibt es 4,50 $ für 15 Liter. Wir füllen jedoch 25 Liter-Eimer. Als wir den Chef darauf ansprechen, stellt er sich dumm.
Was tun? Wir rufen Benny an, welcher sich zum Traubenpflücken in Margaret River, einem Weinanbaugebiet 300 km südlich, befindet. Er bekommt für einen 10 Liter-Eimer 3 $ und macht damit 150 $ am Tag. Da uns die Zeit wegrennt, bleibt uns keine andere Wahl. Zurück nach Margaret River (von wo aus wir gestartet sind... wir haben Benny besucht).
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Derzeit ziehe ich den Schlaf in unserem mehr als gemütlichen Van dem Schlaf in alten Häusern und fremden Betten vor. Ich bin eines Nachts aufgewacht, weil mich ein unbekanntes Insekt in den Hals biss. Ist das nicht schön...
Unser Job: Trauben pflücken auf einer Plantage. Es macht Spaß. Die Trauben sind mächtig süß, aber winzig. Pro Eimer erhalten wir eine Gage von 4,50 $. Aufgrund der diesjährigen andauernden Trockenheit ist es mühselig die Eimer zu füllen. Zwei pro Stunde vielleicht. Arbeiten tun wir nur wenige Stunden, aufgrund der Hitze. Der Tageslohn ist also mehr als mager. Außerdem finden wir heraus: In der Jobbeschreibung gibt es 4,50 $ für 15 Liter. Wir füllen jedoch 25 Liter-Eimer. Als wir den Chef darauf ansprechen, stellt er sich dumm.
Was tun? Wir rufen Benny an, welcher sich zum Traubenpflücken in Margaret River, einem Weinanbaugebiet 300 km südlich, befindet. Er bekommt für einen 10 Liter-Eimer 3 $ und macht damit 150 $ am Tag. Da uns die Zeit wegrennt, bleibt uns keine andere Wahl. Zurück nach Margaret River (von wo aus wir gestartet sind... wir haben Benny besucht).
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Derzeit ziehe ich den Schlaf in unserem mehr als gemütlichen Van dem Schlaf in alten Häusern und fremden Betten vor. Ich bin eines Nachts aufgewacht, weil mich ein unbekanntes Insekt in den Hals biss. Ist das nicht schön...
Montag, 9. Februar 2009
Lily...
... ist der Name unseres Autos. Nein, den haben wir uns nicht ausgedacht.
Die erste Nacht war gut. Bequem, sogar gemütlich. Auch nicht zu warm. Unser Autobatteriebetriebene Kühlschrank läuft wunderbar, unsere hübsche Scheibenfolie hält. So lässt es sich gut eine Weile in einem Van leben. Leider haben wir noch immer nur ein Kissen. Maik nahm sich frecherweise eines aus dem Hostel mit. Ich jedoch ließ meines dort... Dumm.
Hier (Margaret River) warten wir nun weiter auf einen Anruf unseres fast fest versprochenen Jobs. Wir werden sehen. Ich glaube erst dran, wenn wir bezahlt werden...
Die erste Nacht war gut. Bequem, sogar gemütlich. Auch nicht zu warm. Unser Autobatteriebetriebene Kühlschrank läuft wunderbar, unsere hübsche Scheibenfolie hält. So lässt es sich gut eine Weile in einem Van leben. Leider haben wir noch immer nur ein Kissen. Maik nahm sich frecherweise eines aus dem Hostel mit. Ich jedoch ließ meines dort... Dumm.
Hier (Margaret River) warten wir nun weiter auf einen Anruf unseres fast fest versprochenen Jobs. Wir werden sehen. Ich glaube erst dran, wenn wir bezahlt werden...
Donnerstag, 5. Februar 2009
Fortschritt
Dinge sind geschehen.
Nach der Frustration kam die Idee. Nach der Idee kamen der Zuschlag und der daraus resultierende Kauf. Ein Auto. Es wird uns zunächst nach Margaret River führen, wo höchstwahrscheinlich ein wenig Arbeit auf uns wartet, um uns anschließend an der Südküste entlang nach Sydney zurück zu bringen. Danke dafür! Das gute Stück, welches älter ist als ich, wurde heute mit schwarzer Scheibenfolie beklebt. Sieht mehr nach Kunst als nach Professionalität aus... Am Sonntag früh geht es los Richtung Süden (Richtung Südpolarmeer).
Der seit langem geplante Ausflug nach Rottnest Island, einer Insel vor Perth, wurde verwirklicht. Ein Fahrrad wurde gemietet und "Berge" bezwungen. Die Sonne ballerte wieder gewaltig, doch der Fahrtwind, und generell, der Wind auf der Insel, waren erfrischend. Die Aussicht war überwältigend, das Wasser noch türkiser. Nach der Fährenfahrt zur Insel habe ich überlegt, ob sich diese gelohnt hat (mir war recht schlecht)... Aber ja, es hat sich gelohnt. Es war toll.
Fotos sind zu bestaunen.
Nach der Frustration kam die Idee. Nach der Idee kamen der Zuschlag und der daraus resultierende Kauf. Ein Auto. Es wird uns zunächst nach Margaret River führen, wo höchstwahrscheinlich ein wenig Arbeit auf uns wartet, um uns anschließend an der Südküste entlang nach Sydney zurück zu bringen. Danke dafür! Das gute Stück, welches älter ist als ich, wurde heute mit schwarzer Scheibenfolie beklebt. Sieht mehr nach Kunst als nach Professionalität aus... Am Sonntag früh geht es los Richtung Süden (Richtung Südpolarmeer).
Der seit langem geplante Ausflug nach Rottnest Island, einer Insel vor Perth, wurde verwirklicht. Ein Fahrrad wurde gemietet und "Berge" bezwungen. Die Sonne ballerte wieder gewaltig, doch der Fahrtwind, und generell, der Wind auf der Insel, waren erfrischend. Die Aussicht war überwältigend, das Wasser noch türkiser. Nach der Fährenfahrt zur Insel habe ich überlegt, ob sich diese gelohnt hat (mir war recht schlecht)... Aber ja, es hat sich gelohnt. Es war toll.
Fotos sind zu bestaunen.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Es funktioniert nicht
Rückmeldung nach fast 20 Tagen Ruhe. Und nein, es ist wirklich nichts passiert.
Wir fahren noch immer regelmäßig zu Jobagenturen. Wir werden noch immer nicht angerufen, wenn wir uns bewerben. Wir haben noch immer schlechte Laune. Das Geld wird knapper. Aus Pärchen, die in Jobbeschreibungen gesucht werden, werden plötzlich zwei Mädchen. Etc!
Wir denken über die Möglichkeit des vorgezogenen Heimfluges nach. Eigentlich wollen wir nicht aufgeben. Wenn es so weiter geht, sind wir dazu gezwungen. Zwei Wochen mehr und wir haben nur noch Geld übrig für die Umbuchungsgebühr.
Es sieht nicht gut aus für Backpacker, wenn es nicht mal mehr möglich ist, einen Job auf einer Fruitpickingfarm zu bekommen. Erntebeginn für Wein ist Anfang Februar. Wir wurden gebeten uns das nächste Mal Mitte März zu melden.
Wir wollen einfach nur arbeiten...
Wir fahren noch immer regelmäßig zu Jobagenturen. Wir werden noch immer nicht angerufen, wenn wir uns bewerben. Wir haben noch immer schlechte Laune. Das Geld wird knapper. Aus Pärchen, die in Jobbeschreibungen gesucht werden, werden plötzlich zwei Mädchen. Etc!
Wir denken über die Möglichkeit des vorgezogenen Heimfluges nach. Eigentlich wollen wir nicht aufgeben. Wenn es so weiter geht, sind wir dazu gezwungen. Zwei Wochen mehr und wir haben nur noch Geld übrig für die Umbuchungsgebühr.
Es sieht nicht gut aus für Backpacker, wenn es nicht mal mehr möglich ist, einen Job auf einer Fruitpickingfarm zu bekommen. Erntebeginn für Wein ist Anfang Februar. Wir wurden gebeten uns das nächste Mal Mitte März zu melden.
Wir wollen einfach nur arbeiten...
Sonntag, 11. Januar 2009
Stadt ohne Wolken
38° Celsius in der Stadt, in der seit unserer Ankunft keine einzige Wolke gesichtet wurde. Jede öffentliche Wasserquelle wird genutzt, jeder Fetzen Schatten mit Erleichterung betreten. Wir haben angefangen uns Getränkekanister zu kaufen. Man schwitzt wenn man sich nicht bewegt.
Unser neues Hostel ist ein Primatenstall. Nackte, besoffene, gröhlende, Oasis-singende Briten mit Glatzen. Es gibt einen eigenen Mädchenbereich. Entweder ist es gut so, oder... es hat den Primaten die Chance auf Entfaltung gegeben.
Unser neues Hostel ist ein Primatenstall. Nackte, besoffene, gröhlende, Oasis-singende Briten mit Glatzen. Es gibt einen eigenen Mädchenbereich. Entweder ist es gut so, oder... es hat den Primaten die Chance auf Entfaltung gegeben.
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